Nightwatch
Carbon-Dobson 10 " f
5,6
nicht nur für die Reise
prämiert mit dem 4. Platz auf dem Internationalen Teleskoptreffen Vogelsberg 2003
First Light des Prototyps auf Teneriffa

Bei diesem relativ dunkelen Himmel
kann man auf ein Tuch gegen Streulicht
und eine Gegenlichtblende bei mondloser Nacht
verzichten.
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Persönliche Worte:
Dieser Carbon-Dobson ist :
- eine absolute Gnade für jede Wirbelsäule
Bisher habe ich viele Leichtbau-Dobsons
gesehen, die in Gitterrohrbauweise schon eine sehr gute Gewichtsentlastung für Mensch und
Transport verwirklicht haben.
Spannend wurde es dann aber oft, wenn es um das Anheben der Rockerbox ging.
So manche Box entlockte seinem Träger nach längerer kalter Nacht mit zuletzt
durchgefrohrenen Knochen dann doch den geflüsterten Kampfschrei "Hnnghh".
Und dann mußte das Teil noch möglichst ohne Schramme in das Auto "gelegt"
werden, wobei man sich beim Vorbeugen in alle übelen Richtungen noch einmal Gutes tat.
Eine in das Carbon "eingebaute Droge" ist der immer wiederkehrende Augenblick, wenn man diese Teile mit zu viel Muskelenergie anhebt und merkt, daß diese Kraft nicht als Arbeitsenergie verpufft.
- ein riesiger Spaß für die Reise
Man braucht den Dobson platzmäßig
eigentlich kaum noch einplanen.
Dieses Teil paßt einfach immer irgendwie dazwischen.
Vom Fluggepäck brauche ich wohl gar nicht erst reden - siehe unten.
Sinnvoll ist ein Foto des Gerätes für den Zoll, da Carbon fast nicht bei der Kofferkontrolle auf dem Bildschirm zu sehen ist, nur der Umriß wegen der Materialverdichtung.
Der Nightwatch hat am Teide
naturgemäß einiges an Staub gesammelt.
Die Glas- und Carbonteile sind durch kurzes Abspühlen mit warmem Wasser schnell wieder
gesäubert.
Die auf dem nächsten Bild sichtbare
Basisplatte stammt von meinem alten Dobson in Volltubus-Bauweise.
Wegen Zeitmangel in Deutschland schnitzte ich mir auf Teneriffa für das
Deep-Sky-First-Light kurzer Hand eine Neue, die auch "für schlechte Zeiten"
dort verblieb.
Im Handgepäck befanden sich auf dieser Reise Hauptspiegel, Fangspiegel in Fassung und Okulare.
Demnächst entsteht eine Carbon-Basis, die meiner persöhnlichen Reise-Gewichtsnorm entspricht.
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Letzte Versuche

9-Punkt-Hauptspiegelauflage Okular-Schlitten

Der Hauptspiegel wird durch einen
Klettgurt gesichert,
auch beim Herunterschwenken des Dobsons über die Horizontale hinaus.
Der Spiegel kann also in keinem Fall herausfallen.
derzeitiger Platzaufwand im Koffer

das querliegende Rohr ist 80 cm lang
die 2 hellblauen Behälter enthalten Schrauben und Kleinteile
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Der Dobson muß nur für das Verstauen im Koffer in seine Einzelteile zerlegt werden.
Ansonsten sind es fünf Teile:
Okularschlitten mit Fangspiegel
Mittelrohr mit Schlittenrohr
Spiegelhalterung mit dickem Ansatzrohr und Basisrohr zum Boden
Basisplatte am Boden
Hauptspiegel
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Camcorder in Carbon-Spange

Fokusieren mit Camcorder auf das Sonnenobservatorium Isana

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Nightwatch auf Kaufhausmontierung vom Bresser Uranus:
auf Stativ

auf Carbon-Säule

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aktuelle technische Daten:
Gewicht des Dobson-Systems = ca. 3 kg
(ohne Hauptspiegel - ohne Fangspiegel in Fassung - ohne Basisplatte)
Gewicht des 10 " Hauptspiegels =
3 kg
(Handgepäck)
Gewicht des Fangspiegels mit Fassung = ca. 200 g
(Handgepäck)
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Preis auf Anfrage
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COOL DOWN

mit klarer Sicht von Ost nach Südwest, die Cirren zogen ab
Glück gehabt
CIRRUS INSIDE
